Hessisch Oldendorf

Vermischte Beiträge zur Stadt- und Regionalgeschichte

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Kalenderblätter

 

Vor 50, 60 ... 100 ... 140 Jahren

NEU Januar 1877: Wahlkampf überflüssig

NEU Januar 1887: Gemütliche Zeiten

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Hessisch Oldendorf

ist eine Kleinstadt mit etwa 5600 Einwohnern (plus 13.000 in den eingemeindeten Dörfern), 40 km südwestlich von Hannover, an der Weser zwischen Rinteln und Hameln.
Seit ihrer Gründung Anfang des 13. Jh. gehörte die Stadt „Oldendorf unter der Schaumburg“ zur selbstständigen Grafschaft Schaumburg. Als die Grafschaft 1640 aufgeteilt wurde, fiel jenes Territorium, in dem die Stadt lag, als Exklave an die Landgrafschaft Hessen-Kassel (später Kurfürstentum). Nach der Annexion Hessen-Kassels durch Preußen 1866 gehörte das Gebiet zur preußischen Provinz Hessen-Nassau (bis 1932 Regierungsbezirk Kassel). Die zuständige Kreisstadt (im Kreis Grafschaft Schaumburg) war stets Rinteln.
Erst 1977 wurde Hessisch Oldendorf aus dem gewachsenen Zusammenhang heraus gelöst und dem Landkreis Hameln-Pyrmont zugeordnet. Die historisch-kulturelle Zugehörigkeit der Stadt ist aber: 
Schaumburg - und darin: „Grafschaft Schaumburg, hessischen Anteils“.
Als Folge der Landkreis-Änderung 1977 schwindet das Bewusstsein, Teil Schaumburgs zu sein.

1633 - 1883 - 1933

Die Stadt feiert die "Schlacht bei Oldendorf" - zur Kaiserzeit und zu Beginn der NS-Zeit.  

Der jüdische Friedhof und die Juden von Oldendorf

Ein Gang über den jüdischen Friedhof ist ein Gang durch die jüdische Geschichte der Stadt.

Drauf mit Gott!

Schaumburger Pastoren grüßen ihre Frontsoldaten im Ersten Weltkrieg.

1933 - Als die Nazis ihre Gegner in "Schutzhaft" schickten

SPD-Mann Fritz Falke hinterlässt Aufzeichnungen

Land, Land, Land, höre!

Aus der Chronik von Pastor Korff.

 

9. November 1938

Die Reichsprogromnacht in Hessisch Oldendorf.

Von Weimar zu Hitler

Bürgermeister Blancke amtierte in Demokratie und Diktatur. 

Kriegs- und Kriegerdenkmäler

in der Kernstadt und den Ortsteilen.  - erscheint nach und nach

;-) Im Allgemeinen ist der Schaumburger

schlicht und bieder, aber auch derb bis zur Grobheit. Mit stolzem Selbstbewußtsein nennt er sich einen Schaumburger und hängt mit einer Liebe an seinem vaterländischen Boden, die in der Fremde nicht selten das Heimweh erzeugt. Die meiste Volkstümlichkeit zeigt jedoch der nördliche Schaumburger … der sich in mancher Hinsicht von dem Bewohner des Weserthales unterscheidet. Er ist größer und kräftiger, als dieser, hat aber als Bewohner des Flachlandes dünnere Waden und meist Plattfüße. … 

Wie im Weserthal der runde Hut als gewöhnliche Kopfbedeckung dient, so trägt der Landmann in der Gegend um Oldendorf eine gewaltig hohe und breite Pelzmütze … 

Leider ist auch im Schaumburgischen der Genuß des Brandweins bis zu einer schrecklichen Höhe gestiegen.

(G. Landau, Beschreibung des Kurfürstenthums Hessen, Kassel 1842, S. 346)